
Die junge Mira ist mit ihrem Ehemann und der kleinen Tochter vor einigen Jahren aus der Ukraine in eine deutsche Stadt gezogen, um dort als Hausärztin zu praktizieren. Nach Kriegsbeginn gerät Miras Leben zunehmend aus den Fugen: Die Hausarztpraxis wird von geflüchteten ukrainischer Patienten überrannt, die nicht nur Heilung, sondern auch Trost suchen, Mira kann nicht mehr dichten, sorgt sie sich auch um Familie und Freunde und wird von Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen geplagt. Wie kann sie ihr Leben genießen, wenn in ihrer alten Heimat die Bomben fallen? Ob eine Reise nach Odessa hilft, um Frieden zu finden und den Zustand zu akzeptieren, wie er nun einmal ist?
Iryna Fingerova, die wie ihre Protagonistin Ärztin ist, erzählt aufrichtig und gefühlvoll vom Leben einer jungen ukrainischen Hausärztin in Deutschland, während in ihrem Heimatland Krieg herrscht. Der Ton ist mal poetisch, mal nüchtern, mal energiegeladen und oftmals mit einem witzigen und selbstironischen Unterton. Das erleichtert das Lesen bei diesem Thema natürlich ungemein!
Gebunden, 24,-- EUR *)






