Es ist der Sommer des Jahres 1925. Die Schriftstellerin Charlotte und ihre Lebensgefährtin Ellen reisen nach Rockcliff Isle, eine Insel vor der kanadischen Atlantikküste. Charlotte will an ihrem neuen Roman arbeiten, Ellen das gemeinsame Sommerhaus einrichten. Bei der Ankunft im Hafen lernen sie den Ornithologen Crawford Maker kennen, der einen toten Albatros unter dem Arm trägt. Schon am nächsten Tag besucht Ellen ihn in seiner Werkstatt, wo Crawford den Vogel präpariert. Sie fühlt sich erinnert an ihre kurze Karriere als Bildhauerin, die sie für Charlotte aufgegeben hat. Ellen beginnt, Crawford in seiner Arbeit zu unterstützen und in ihr keimt die Sehnsucht nach Aufmerksamkeit und Anerkennung, die sie in der Beziehung zu Charlotte lange hat missen müssen. Crawford erkennt ihr Talent und sucht immer häufiger ihre Nähe. Und auch Ellen fühlt sich zu Crawford hingezogen.

Ellens Weg zur Selbstfindung und Selbstbehauptung ist ruhig und einfühlsam beschrieben. Es ist nicht nur ein Künstlerroman, sondern auch eine Geschichte über die Liebe, die man lebt und die, die man sich versagt. Ein richtig schönes Buch!

 

 

Gebunden, 22,-- EUR *)

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