Die Autorin Ute Mank beschreibt in ihrem Buch "Wildtriebe" die Lebensentwürfe und den damit verbundenen Generationenkonflikt dreier Frauen, die auf einem hessischen Bauernhof leben. Beginnend in den 1970er Jahren erzählt sie von Lisbeth, die schon auf dem Hof großgeworden ist und ihr festgefahrenes Leben nie hintergefragt hat. Dann kommt Schwiegertochter Marlies mit ins Haus und macht schnell deutlich, dass sie noch mehr Wünsche für ihr Leben hat, als nur Bäuerin und Hausfrau zu sein. Schon vor ihrer Hochzeit hat sie in den Stadt in einem Kaufhaus gearbeitet und besteht darauf, dies bald nach der Geburt von Tochter Joanna wieder zu tun. Natürlich ist Lisbeth dagegen, so etwas hat es schhließlich früher nicht gegeben. Und als Marlies auch noch (völlig unüblich für Frauen) den Jagdschein macht, droht das Verhältnis der beiden Frauen zu eskalieren. Kann es Joanna gelingen, die beiden zu versöhnen? Als junge Frau einer emanzipierten Generation hat sie wiederum einen ganz anderen, freieren Blickwinkel auf die Lebensansichten. Und doch hat auch sie ganz klare Vorstellungen von ihrer Zukunft und den Mut, Veränderungen zuzulassen.
 
Ein großartiger, kraftvoller Roman über das Leben dreier Frauen zwischen Pflichterfüllung und Selbstverwirklichung!

 

Gebunden, 22,--  EUR *)

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