Karl ist ein junger Künstler aus Berlin, der sich mit seinen außergewöhnlichen Werken gerade einen Namen macht. Niemand weiß, dass er der Sohn des berühmtesten deutschen Künstlerpaars Ada und August Siegenhauer ist, und das ist auch gut so.
Denn Karl hat schon seit Jahren keinen Kontakt mehr zu seinen Eltern, hatte er doch schon als Kind keinen Platz in deren symbiotischen Beziehung gefunden und wurde frühzeitig ins Internat abgeschoben.
Aber nun muss er nach Leinsee zurückkehren, sein Vater hat sich das Leben genommen, die Mutter ist nach einer Hirnoperation schwerkrank und leidet an Amnesie. Karl stellt sich widerwillig dieser problematischen Rückkehr, eigentlich will er so schnell wie möglich zurück nach Berlin und sich nur um die  Erbangelegenheiten kümmern.
Jedoch irgendetwas hält ihn in Leinsee fest und langsam findet er Gefallen an einem Leben dort.
Seine Mutter hält ihn für seinen Vater und zum ersten Mal erfährt er liebevolle Gefühle von ihr. Und dann ist da noch Tanja, ein aufgewecktes Mädchen, dass ihm durch seine kindliche Unbekümmertheit zeigt, was das Leben lebenswert macht.

Leinsee ist ein toller Roman über Künstler und ihre Art, die Welt zu sehen, das Leben und die Liebe. Eigentlich ganz einfach, aber Anne Reinicke schreibt darüber so besonders und kraftvoll, dass man sich dieser Handlung nicht entziehen kann!

Gebunden, 24,-- EUR *)

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