Der Schriftsteller Manuel Ortigosa ist verwirrt und verletzt. Vom tödlichen Autounfall seines Mannes Alvares in Galicien überrascht,  versteht er die Welt nicht mehr. Wie konnte Alvares in Galicien verunglückt sein, wo er sich doch auf einer Geschäftsreise in Barcelona befinden sollte? Und wieso stellt die Polizei vor Ort so schnell die Ermittlungen ein und geht von einem Autounfall aus?

Manuel erfährt, dass Alvares in Galicien vor einigen Jahren das Erbe seines Vaters als Großgrundbesitzer und Graf angetreten hatte. Wieso wusste Manuel nichts davon? Wie konnten sie zusammen leben, ohne dass er etwas bemerkt hatte?

Voller Zweifel und Selbstzweifel begibt sich Manuel auf Spurensuche nach Galicien und muss sich mit dem dort praktizierten Standes-dünkel des Adels, mit der Familie, mit sich und seiner Beziehung zu Alvares und dessen Leben auseinandersetzen.

Ein großartiger Roman über Beziehungen in Ehe, Familie und Gesellschaft, über Galicien und die Menschen, die durch die Landschaft und den herrschenden Adel über Jahrhunderte geprägt wurde. Zunächst ruhig verlaufender Roman, der sich zunehmend zu einem Kriminalroman entwickelt.

 

 

Gebunden, 22,00  EUR *)

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