Kalmann ist Mitte dreißig, lebt allein und macht den besten Gammelhai von ganz Island. Nein, den zweitbesten: Sein Großvater, mit dem er bisher zusammenlebte, machte den besten. Kalmann wuchs bei ihm auf, lernte alles über den Grönlandhai, der in großen Tiefen lebt und kompliziert zu fangen und zu verarbeiten ist, und er lernte von ihm auch alles, um auf Island in einem kleinen Dorf im Nordosten als Dorftrottel zu überleben. Kalmann ist zwar leicht behindert, aber nicht doof: mit seinem Cowboyhut, dem Sheriffstern und seinem Colt achtet er darauf, dass in seinem Dorf alles seine rechte Ordnung hat und behält.

Nun wird sein Großvater dement und lebt im Pflegeheim in der nächsten Stadt, der örtliche Hotelbesitzer verschwindet und hinterlässt nur eine große Blutlache, und auch andere merkwürdige Dinge passieren, die nicht nur Kalmann aus der Bahn werfen.

Warmherzig, humorvoll und voller Wendungen wird die Geschichte mit viel isländischem Lokalkolorit aus Sicht des liebenswerten Kalmann erzählt. Ein echtes Lesevergnügen!

 

 

Gebunden, 22,00 EUR *)

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