Schräger, schriller und durchgeknallter geht's kaum: Gerhard Henschel nimmt die Mordlüsternheit von deutschen Regionalkrimis aufs Korn. Ein scheinbar durch nichts zu stoppender Serienmörder meuchelt sich durchs Land. Er hat sich scheinbar vorgenommen, alle deutschen Regionalkrimiautoren ins Jenseits zu befördern, und zwar genau so, wie sie es in ihren Büchern detailliert beschrieben haben. So beginnt also das große Morden, auf alle erdenkliche Arten. Die Kommissare Fischer und Gerold aus Uelzen nehmen sich der Sache an, eine BKA Sonderermittlungsgruppe wird eingesetzt und auch einige Privatleute suchen nach dem Mörder. Zu sehr unschönen Verwicklungen kommt es, als der Hamburger Lokalkrimiautor Frank Schulz dem grausamen Treiben in der Heimat nach Griechenland entfliehen will, dort jedoch das Gegenteil von Ruhe erlebt.

Ein großes Lesevergnügen für alle Freunde gepflegter Durchgeknalltheit. Zum Finale hin haut der Autor dermaßen auf die Tonne, dass es eine Freude ist, dieser Satire auf alles Mögliche (Lokalkrimis, Polizeiarbeit, Abenteuerromanen etc.) zu folgen.

 

 

Kartoniert, 18,00 EUR *)

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