Gebunden, 20,00 EUR *)
 
 
 
 

Kaufen

 

Was wäre, wenn zwei berühmte Zeitgenossen, die sich in Wahrheit nie begegnet sind, aufeinandergetroffen wären? Dieser Frage gingen bereits Daniel Kehlmann in der 'Vermessung der Welt' (Humboldt/Gauß) und Michael Köhlmeier in 'Zwei Herren am Strand' (Chaplin/Churchill) nach. Nun hat Ilona Jerger nachgelegt.

Charles Darwin war zwar ein stark umstrittener Zeitgenosse, aber ein wissenschaftlicher Superstar seiner Zeit. Im Jahr 1881 lebt er als alter, kranker Mann auf seinem Anwesen in der Nähe Londons, fühlt sich von der Welt missverstanden und betreibt weiterhin biologische Forschungen. Er blickt auf ein reiches Forscherleben zurück und kann sich, auch wenn der körperlich zunehmend hinfällig wird, ein Leben im Ruhestand nicht vorstellen. Ähnlich Karl Marx: Er lebt im Exil in London, gesundheitlich sehr stark angeschlagen und hadert mit seinem Leben und seinem Werk. Auch er polarisiert die Massen, doch: Wo bleibt die von ihm prophezeite Revolution? Der gemeinsame Hausarzt der beiden erkennt, dass die beiden ihr Werk gegenseitig schätzen und sorgt für ein Kennenlernen. Doch es kommt zum Eklat.

Ein kurzweiliges Abtauchen in die bahnbrechenden Gedankenwelten zweier Giganten des 19. Jahrhunderts.