• lenzi2015
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Das erste Kinderbuch des 'Känguru-Chroniken'-Autors Marc-Uwe Kling.

Das Internet ist kaputt. Weltweit. Und das nur, weil die Oma es aus Versehen kaputt gemacht hat. Hat sie wirklich, glaubt aber keiner. Tatsache ist, dass es auf einmal nicht mehr geht und keiner so recht was mit seiner Zeit anzufangen weiß. Die kleine Enkelin Tiffany, die noch 'analog' denkt und lebt, und ihre Großeltern, die ein Leben ohne Internet gewohnt sind, haben scheinbar keine Probleme damit. Alle anderen jedoch drehen am Rad - und müssen wieder lernen, dass ein Leben ohne Netz durchaus auch Spaß machen kann.

Wie bei allen anderen seiner Bücher schafft Marc-Uwe Kling die Gratwanderung zwischen Komik und Gesellschaftskritik mit bravouröser Leichtigkeit. Ein großer Spaß nicht nur für Kinder!

 Für alle ab 6 Jahren.

 

Gebunden, 12,--  EUR *)

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Mir fiel neulich dieser Klassiker in die Hände, den ich zu meinem eigenen Erstaunen noch nie gelesen hatte. Also holte ich es nach, und es hat sich gelohnt! Bereits als Kind habe ich die Bücher von Erich Kästner verschlungen. Ich mochte und mag noch immer seine einfache, verschmitzte Sprache, die es vermag, auch schwierige menschliche Situationen ohne Schnörkel auf den Punkt zu bringen. Und die Geschichte seiner Eltern und die seiner Kindheit war voll von solchen Situationen: Die Eltern - der Vater war Sattler und die Mutter zunächst Hausfrau - konnten es sich eigentlich gar nicht leisten, den kleinen Erich auf eine weiterführende Schule zu schicken. Doch durch Untervermietungen in der ohnehin engen Dresdner Wohnung, durch unermüdliche Hartnäckigkeit und den Mut der Mutter, mit über dreißig Jahren noch den Beruf der Friseurin zu erlernen, ging alles gut.


Dieses Buch ist ein wundervoller Spaziergang durch eine nun schon seit über hundert Jahren vergangene Zeit, durch längst verschwundene Welten und Weltsichten.

Gebunden, 12,90 EUR *)

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Tonia Schreiber hat eine sonderbare Lebengeschichte hinter sich: Ihre beiden Eltern waren bereits als Studenten zu Geld gekommen, hatten als Biologen die Weltmeere bereist, immer mit ihrer Tochter an Bord. Sie wächst auf dem Wasser auf, bis sie zum Studium nach Wien geht und dort bleibt. Erst lange, nachdem sie ihre Eltern durch ein Schiffsunglück verloren hat, lernt sie ihre Halbschwester kennen und bewohnt mit ihr zusammen die Familienvilla, in der auch ihre Nichte Emilie aufwächst. Tonia und Emilie entwickeln eine innige und nahe Freundschaft.
Als Emilie durch eine Gewalttat ums Leben kommt, gibt sich Tonia die Schuld an Tod der jungen Frau, obwohl es keinen Grund dafür gibt.
Sie entledigt sich all ihrer irdischen Güter und zieht nach Deutschland, um hier, zunächst als Hausangestellte, später als selbständige Büglerin anderen Menschen zu Diensten zu sein. Sie möchte ihr Leben als Buße empfinden.

Heinrich Steinfests Romanfiguren sind immer Menschen, deren Leben aus lauter Wendungen und Brüchen besteht. Das ist zwar hier und dort maßlos überzogen, macht jedoch die Geschichten und das skurrile Personal seiner Romane aus. Mit seinem eleganten Erzählstil führt er die Leser in absurde Lebenssituationen, die alles andere als langweilig sind.

Gebunden, 20,00 EUR *)

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Jetzt als Taschenbuch. Förster, den alle nur Förster nennen, auch wenn er einen Vornamen hat, den alle benutzen könnten, es jedoch nicht tun und ihn immer nur Förster nennen, dieser Förster also findet nach einer durchzechten und durchquatschten Nacht auf der Straße einen Hamster, den er mit zu sich nach Hause nimmt und ihn Edward Cullen nennt.

Förster merkt gerade ziemlich deutlich, dass auch sein Leben endlich ist und dass er bereits so alt ist, dass er sich an Dinge erinnert, die 35 Jahre her sind, und damals war er bereits geschlechtsreif. Zudem hat er ein buntes Lebensumfeld: Zwei alte Freunde, um die er sich sorgt, weil nicht nur er, sondern auch sie immer schrulliger werden, dazu eine demente Nachbarin, die früher einmal Star eines Unterhaltungsorchesters war. Und dann ist da noch dieser seltsame Jugendliche aus der Nachbarschaft. Zusammen fahren sie los, Richtung Ostsee.


Ein liebenswertes Buch über liebenswert normale Menschen mit normalen Fehlern und normalen Stärken. Es bringt einfach Spaß, Frank Goosen zu lesen!

 

Taschenbuch, 10,99 EUR *)

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Sie sind alle aus verschiedenen Gründen vom MI5, dem britischen Geheimdienst, 'aussortiert' worden und arbeiten jetzt in einer Abteilung im 'Slough House' im heruntergekommenen Osten Londons. Deshalb nennen sie sich 'Slow Horses'. Der übergewichtige und nicht sehr sympathische, immer leicht ungepflegte Jackson Lamb leitet die Gruppe von Agenten, denen nur noch Aufgaben zugeteilt werden, bei deren Bewältigung ruhig etwas schiefgehen könnte.
Dann jedoch geschieht etwas, was die desillusionierte Gruppe auf Trab bringt: ein Jugendlicher pakistanischer Herkunft wird öffentlichkeitswirsam entführt und soll vor laufender Kamera ermordet werden. Die 'slow horses', die sooo langsam dann doch nicht sind, beginnen zu ermitteln und werden bald selbst gejagt.

Ein furioser, komischer und wendungsreicher Thriller der Extraklasse. Ich freue mich auf die Fortsetzung - im englischen Original sind bereits 5 Bände der Reihe um Jackson Lamb erschienen.

 

 

Gebunden, 24,-- EUR *)

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