Bei dem Raubdrachen ist es immer dasselbe: Er muss eine Prinzessin entführen, die dann sehnsüchtig auf den Prinzen wartet, der sie wieder befreit. Und muss sich dann auch noch vom Prinzen verhauen lassen. Darauf hat der kleine Drache aber keine Lust. Nur widerwillig lässt er sich in der Drachenschule auf die jahrhundertealte Tradition ein. Dabei gerät er allerdings an eine total heiratsunwillige Prinzessin, die nur Probleme macht... Wie wird man die nur wieder los?


Ein herrlich lustiger Vorlesespaß, der mit altem Geschlechterrollen spielt und die alten Märchenmuster durcheinanderwirbelt!
Zum Selberlesen und Vorlesen ab 5 Jahren.

Gebunden, 15,00  EUR

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In dem Provinzroman von Kristine Bilkau stehen zwei Frauen im Mittelpunkt: Julia, die mit ihrem klimabewussten Mann aus der Stadt geflüchtet ist und die Hoffnung hat, auf dem Land zur Ruhe zu kommen und endlich ihren größten Wunsch, der nach einem Kind, erfüllt zu bekommen. Und dann ist da Astrid, eine Hausärztin, die seit Jahren eine Praxis in der nahegelegenen Kreisstadt besitzt und langsam an den Ruhestand denkt.
Beide Frauen verbindet die Frage, was mit der Nachbarfamilie in der Straße passiert ist, die vor Monaten ohne ein Wort verschwunden ist und deren Haus nun langsam verfällt.
Die Geschichten der beiden Frauen kreuzen sich, es geht um Lebensentwürfe, Sehnsüchte und Ängste, und wie jede Einzelne damit umgeht.
Ganz leise und mit klarer Sprache erzählt Kristine Bilkau eine Geschichte, die mal melancholisch und mal schaurig ist, die viel Spielraum für Phantasie hat und sich einfach wunderbar lesen lässt..

Gebunden, 22,00  EUR

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Clarisse und Eve werden in den 60er Jahren in Frankreich geboren und wachsen sehr unterschiedlich auf. Während Eve früh lebensverändernde Entscheidungen trifft und in Amerika sesshaft wird, führt Clarisse ein sehr abenteuerlustiges und unruhiges Leben mit vielen Aufs und Abs. Mehrere Jahrzehnte begleiten wir die beiden unabhängig voneinander, bis wir erfahren, welche Gemeinsamkeit die Frauen eint.

Ein wunderbarer Roman, der sehr lebensecht und spannend das Zeitgeschehen der letzten Jahrzehnte anhand von zwei Frauenleben widerspiegelt. Catherine Cusse zeigt, dass es nicht nur eine Definition von Glück gibt.

Gebunden, 24,00  EUR

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Die junge Beatrice Hyde-Clare ist als Vollwaise bei ihrer Tante aufgenommen worden und gilt eigentlich für den Heiratsmarkt im viktorianischen England schon als etwas ältlich. Mit ihren 25 Jahren macht sie sich auch keine große Hoffnung für ihre Zukunft, sie erfüllt ihre Aufgaben als Gesellschaftsdame ihrer Tante (plaudern, sticken, nett sein) leidlich gerne.

Mit ihrer Tante und den Halbgeschwistern wird sie zu einer Sommergesellschaft eingeladen, zu einer Freundin der Tante. Dort trifft eine illustre Gruppe aus Adels- und Geschäftswelt zusammen, um diversen Vergnügungen nachzugehen: Die Männer gehen jagen und fischen, die Damen gehen spazieren, plaudern, sticken und sind nett. Bei den gemeinsamen Mahlzeiten tauscht man sich aus.

Dann geschieht in der Bibliothek ein Mord. Und Beatrice, die quasi über die Leiche stolpert, beginnt nachzuforschen - obwohl sie eine Frau ist und plaudern und sticken und nett sein sollte. Was für ein Skandal!

Ein wunderbar altmodischer Krimi, in bester Tradition der klassischen Kriminalliteratur. Geschliffene Dialoge und augenzwinkernder Humor. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die bald erscheinen wird.

Gebunden, 20,00  EUR

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Die schräge Truppe um das Ekelpaket Jackson Lamb ist zwar nach dem letzten Fall leicht dezimiert, stolpert aber wieder in eine schier unglaubliche Geschichte: Ein Dorf wird von Terroristen quasi ausradiert, ein Pinguingehege wird durch einen Bombenanschlag verwüstet und eine Bombe in einer Bahn kann gerade noch rechtzeitig entschärft werden. Als ein Mordanschlag auf Roderick Ho, den Nerd der 'Slow Horses' verübt wird, dämmert einigen von ihnen, dass alles irgendwie zusammenhängt und sie sich Sorgen um Leib und Leben machen sollten. Vor allem aber: Sie sollten etwas unternehmen, bevor es andere, wie z.B. Lady Di Taverner, tun.

Die furiose Fortsetzung der Serie um die Slow Horses und ihren exzentrischen Chef Jackson Lamb. Sehr britisch, sehr cool, sehr komisch!

Kartoniert, 18,00  EUR

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Elin ist 10 Jahre alt, als 1985 ihr Vater und ihre beiden Brüder bei einem Erdrutsch ums Leben kommen. 20 Jahre später, nach dem Tod ihrer Mutter, kehrt Elin zurück in ihr Elternhaus in Nordnorwegen, um es für den Verkauf leer zu räumen. Schon lange war sie nicht mehr dort, hat die tragische Vergangenheit ruhen lassen und ihre Karriere als Modejournalistin in Oslo vorangetrieben. Doch nun, zurück zwischen all den Erinnerungen, muss sie sich allem stellen, auch ihrer Jugendliebe Ola, mit dem sie jahrelang so viel verbunden, und mit dem es trotzdem nie richtig geklappt hat.
Als Elin beim Aufräumen einen alten Kalender aus dem Schicksaljahr findet und immer mehr Ungereimtheiten auftauchen, kommt sie einem Familiengeheimnis auf die Spur, das sie vielleicht mit ihrer Vergangenheit versöhnen kann und nach vorne schauen lässt.

Dieser norwegische Roman hat mich schon nach wenigen Seiten gepackt. Die Autorin erzählt eine unglaublich authentische, berührende und atmosphärisch dichte Geschichte mit einer starken Protagonistin, der man sich kaum entziehen kann.

Gebunden, 24,00  EUR

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Grete und Freya, zwei Frauen um die 50, wurden nach dem frühen Tod des Vaters allein von ihrer Mutter in der Haseldorfer Marsch großgezogen.
Während Freya als junge Frau nach Berlin gezogen ist und dort Karriere gemacht hat, blieb Grete, die früh schwanger wurde und eine Tochter bekam, bei ihrer Mutter.
Als das Familienoberhaupt Wilhelmine schwer krank wird, kommen sowohl Frey als auch Enkelin Anne zurück in die Elbmarsch, um sich um sie zu kümmern.
Aber jeder Frau steht auch an einem Wendepunkt ihres Lebens, und alle haben Geheimnisse voreinander, deren Aufdeckung weitreichende Konsequenzen haben dürfte.
Romy Fölck ist nach ihrer erfolgreichen Krimireihe ein toller Familienroman gelungen. Sehr einfühlsam und in einer wunderbaren Beschreibung der Landschaft erzählt sie von den verschiedenen Lebensentwürfen der Frauen so authentisch, dass ich jede Sicht auf die Dinge verstehen kann.

Gebunden, 22,00  EUR

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Schweden leidet unter einer Hitze- und Dürreperiode. Als die Waldbrände außer Kontrolle geraten, müssen Ortschaften evakuiert werden und Menschen in Notunterkünften ausharren. Die in den großen Städten stattfindenden Demonstrationen werden zunehmend gewalttätiger. Doch in all dem Chaos geht auch das normale Leben von Didrik, Melissa, André und Vilja - der vier Hauptdarsteller - weiter. Jeder der vier hat so seine eigenen Probleme und geht anders mit der Situation um.

In diesem mitreißend erzählten Roman ist die Klimakatastrophe hier bei uns in Europa angekommen. Jens Liljestrand porträtiert eine Gesellschaft am Abgrund, die erkennen muss, dass ihre - unsere -  Welt in Zukunft anders aussehen wird. Damit kommt die Geschichte der Realität ziemlich nahe. Das Buch ist bedrückend und beunruhigend, aber weckt auch auf. Wir müssen unseren Lebensstil ändern - jetzt!

 

Gebunden, 24,--  EUR *)

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Der Fantasyroman „Lore“ über griechische Mythologie, geschrieben von Alexandra Bracken, handelt von Lore, die mit ihrem Freund Miles in einer Villa in New York lebt und ihr Geld durch illegale Boxkämpfe verdient. Alle sieben Jahre findet der „Agon“ statt, wo die Götter sterblich werden und währenddessen von den Jägern der fünf verschiedenen Blutlinien, einer davon gehört Lore an, getötet werden können. Wenn ein Jäger eine sterbliche Gottheit tötet, bekommt er oder sie bestimmte Kräfte der Gottheit und wird sozusagen zu ihr, aber man kann nur die Kräfte einer Gottheit in sich tragen sonst verschwendet man die Kräfte und sie können nie wieder zurückgewonnen werden. Zudem geht man das Risiko ein, im nächsten Agon getötet zu werden. Lore ist mit Tidebringer die letzte ihrer Blutlinie und so wichtig, weil ihr Tod das Verschwinden des Schildes, das Zeus Athena geschenkt hatte bedeuten würde. Deswegen braucht der neue Ares sie lebendig, da der Schild in seiner Gewalt ist. Außerdem soll auf dem Schild eingraviert sein, wie der Agon für immer beendet werden kann. Also macht sich Lore mit ihren Freunden auf den Weg, um den Schild wiederzuholen.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen, da er sehr spannend ist und es vor allem um griechische Mythologie geht. Ich finde, es ist aber auch teilweise brutal, also empfehle ich das Buch Jugendlichen ab 14, die auch mal etwas blutrünstigere Fantasyromane lesen.
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Gebunden, 22,00  EUR *) - Erscheint am 11.08.22

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Die junge Polizistin Lilly Hed hat sich in ein kleines Dorf an der Schärenküste versetzen lassen, hier erhofft sie sich die Ruhe, die sich nach privaten Problemen dringend benötigt.

Doch Schweden erlebt einen Rekordsommer und mit der Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr. Als in kurzer Zeit hintereinander 2 Familienväter durch Brände zu Tode kommen, wir Lilly hellhörig. Und als sie durch ihre Recherchen erfährt, dass die beiden Schulfreunde waren, ermittelt sie plötzlich in zwei Mordfällen. Doch der Feuerteufel ist noch nicht fertig mit seinem Rachefeldzug.

Spannender erster Fall einer schwedischen Kommissarin, Band 2 soll demnächst folgen!

Taschenbuch, 16,00  EUR

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Annabel Wahba erzählt im Zwiegespräch mit ihrem an Krebs sterbenden Bruder die Geschichte ihrer Familie, gemeinsame Erinnerungen und Konflikte mit den beiden Kulturen, die sie von Geburt an prägten.

Ihr Vater kam als Student im Rahmen eines Gastprogramms aus Ägypten nach Deutschland, die Mutter aus Bayern, hatte aber als junges Mädchen in New York gelebt und gearbeitet. In München lernten die beiden sich kennen, lebten zunächst in München, dann in Ägypten und wegen der politischen Lage in den späten 1960er Jahren wieder in Deutschland. Die Autorin zog es später nach Israel, wo sie einige Jahre lebte und dann nach Deutschland zurückkehrte.
Annabel Wahba holt in ihrer Familiengeschichte weit aus, um die Wurzeln ihrer eigenen Persönlichkeit und der ihrer Geschwister zu ergründen. Sie erzählt von den Großeltern und deren Lebenverhältnissen und Erfahrungen, von Eltern, Tanten, Onkeln und Cousinen. Der ständige Konflikt der Kulturen, der von Kindern als abenteuerlich und bereichernd erfahren wird, beim Älterwerden jedoch als belastend wahrgenommen wird, wird ihr aller Lebensbegleiter.

Mich hat dieser trotz aller Umstände zutiefst lebensbejahende autobiographische Roman, der mit leichter Hand wunderbar geschrieben ist, begeistert!

 

Gebunden, 23,--  EUR *)

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Der historische Liebesroman spielt 1818 in London. Die junge und hübsche Kitty Talbot muss sich nach dem Tod ihrer Eltern um ihre 4 jüngeren Schwestern kümmern. Leider haben ihre Eltern ihr nur Schulden hinterlassen und auch ihr Verlobter hat sich von ihr getrennt. Kitty sieht ihre einzige Chance als Debütantin der Ballsaison. Dort versucht sie, mit zu dieser Zeit recht unkonventionellen  Mitteln, einen reichen Mann zu finden.

Der Autorin Sophie Irwin ist ein wunderbarer kurzweiliger Liebesroman gelungen, ohne dabei kitschig zu werden. Insgesamt sehr authentisch und leicht zu lesen.

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Taschenbuch, 12,99  EUR *)

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Nach einem Schicksalsschlag hält es Lale nicht mehr in ihrem alten Leben aus. Sie will einfach nur weg und vergessen, was passiert ist. Der gleichaltrige Christophe lebt auf Reunion und findet nach dem Tod seiner Mutter einen Brief, der ihm vielleicht endlich helfen kann, seinen Vater zu finden.


Durch Zufall landen beide auf demselben Campingplatz und helfen dem grantigen Gustav, den maroden Platz zu renovieren. Gemeinsam mit anderen Bewohnern des Campingplatzes erleben Lale und Christophe einen unvergesslichen Sommer, der beiden die Chance für einen Neuanfang bietet, wenn sie nur genug Mut haben.

Ein toller Sommerroman, leicht geschrieben, aber trotzdem tiefgründig.

Taschenbuch, 16,00  EUR *) Erscheint am 25.05.2022

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Wie kann sich ein junges Mädchen zu einer starken Frau entwickeln, wenn sie in ihrer Kindheit jahrelang der Gewalt ihres Vaters ausgesetzt war und dadurch das Gefühl entwickelt hat, nichts wert zu sein?

In ihrem Debütroman lässt uns die Autorin Claudia Schumacher hinter die Kulisse einer Vorzeigefamilie blicken. Juli ist 17, als sie das erste Mal versucht, aus ihrer Familie auszubrechen. Der Leser begleitet die kämpferische Frau fast drei Jahrzehnte auf dem Weg zu einem freien, selbstbestimmten Leben. Trotz vieler Rückschläge gibt sie dennoch nicht auf, ihren Platz im Leben zu finden.

Ein wahnsinnig intensives Buch, sprachgewaltig und berührend!

Gebunden, 22,00  EUR *)

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“Über Carl reden wir morgen” ist ein großer Roman über drei Generationen der Familie Brugger, einer Müllerfamilie, die im österreichischen Mühlviertel lebt. Beginnend in der Mitte des 19. Jahrhunderts erstreckt er sich bis in die erste Zeit nach dem 1. Weltkrieg. Judith W. Taschler erzählt vom Mensch sein, vom großen Glück (und Unglück) und von großer Schuld (und Wiedergutmachung). Liebe Frau Taschler, ich weiß, jedes Buch geht einmal zu Ende, doch ich würde ohne zu zögern noch der 4., 5., und jeder weiteren Generation der Familie Brugger folgen. Ich fand es großartig!

 

Gebunden, 24,--  EUR *)

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Nach einem Streit mit ihrem Freund zieht Alina Hals über Kopf aus der gemeinsamen Wohnung und kündigt ihren Job, den sie sowieso nicht leiden konnte. Sie braucht einen Neuanfang, will raus aus dem Großstadtdschungel. Da kommt ihr die Idee, zu ihrem Großvater in die brandenburgische Einöde zu fahren. Schon seit Jahren hat sie keinen Kontakt mehr zu ihm, doch er empfängt sie mit offenen Armen und stellt keine Fragen.

Nach und nach nähern sich die beiden wieder an, Alina hilft ihm bei der Renovierung des heruntergekommenen Anwesens und findet durch diese Aufgabe und die Natur rundum neue Kraft, weitere Entscheidungen für ihr Leben zu treffen.

Und außerdem ist da noch ihr Kinderfreund Elias, zu dem sich Alina immer mehr hingezogen fühlt. Ob sie sich vorstellen kann, für immer dort zu bleiben?
Franziska Fischer hat eine schöne Geschichte über eine Großvater-Enkelin-Beziehung geschrieben, in der es ums Loslassen und Neuanfänge und um die Kraft der Natur geht.

 

 

 

 

Kartoniert, 22,00  EUR *) - Erscheint am 17.05.22

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Kurz nachdem sich die Polizistin Rosa Zambrano in einer Kinderwunschpraxis Eizellen einfrieren lässt, wird ihr Arzt tot im Zürichsee aufgefunden.
Verdächtige gibt es viele, vor allem vier Frauen, die genügend Gründe gehabt haben, um den erfolgreichen Biotech-Unetrnehmer nach dem Leben zu trachten.
Die Schweizerin Seraina Kobler hat einem atmosphärischem Regionalkrimi rund um Zürich geschrieben, mit einer sympatischen Ermittlern, die auch gerne kocht und ihren Garten pflegt. Trotzdem kommt die Krimi-Handlung nicht zu kurz und wirft interessante ethische Fragen um die medizinische Spitzenforschung auf.

 

 

 

 

Kartoniert, 16,00  EUR *) - Erscheint am 27.04.22

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Elizabeth Zott ist eine begabte junge Chemikerin, und es würde ihr eine glänzende Zukunft bevorstehen, wenn es nicht das Jahr 1961 wäre. Denn zu diesen Zeiten machen Frauen keine Karriere und erst recht werden sie nicht gefördert, wenn ihr Talent erkannt wird. Daran will die resolute und willensstarke Elizabeth etwas ändern. Sie kann und will nicht akzeptieren, dass Frauen in den 60er Jahren als Hausfrauen und Mütter verkümmern müssen und schlägt sich trotz unendlich vieler Steine, die ihr in den Weg gelegt werden, durch ihr Leben.

Die Hauptfigur Elizabeth Zott hat mich schon nach wenigen Seiten in ihren Bann gezogen. Mit ihrem flüssigen Schreibstil gelingt es der Autorin Bonnie Garmus, in ihrem Debütroman eine weibliche Heldenfigur zu schaffen, die die Lesenden mit ihrem Witz und ihrer Liebenswürdigkeit ebenso zum Lachen als auch zum Nachdenken bringt.

Ausgezeichnet mit dem Buchhandelspreis  "Lieblingsbuch der Unabhängigen" 2022.

 

 

 

 

Gebunden, 22,00  EUR *) - Erscheint am 31.03.22

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Thea und ihre Familie staunen nicht schlecht, als eines Tages ein Pinguin in ihrem Garten auftaucht. Der sprechende Jolle ist ziemlich frech und stellt den Familienalltag in Nullkommanichts auf den Kopf. Während Thea ganz begeistert von ihrem neuen Spielgefährten ist, fühlen sich ihre Schwestern schnell genervt und ihre Eltern ziemlich überfordert von dem quirligen Mitbewohner. Und auch die neugierige Nachbarin Frau Schmittke lässt kein gutes Haar an Jolle.
 
Als die Polizei vor der Tür steht, weil es eine Beschwerde wegen des Tierschutzgesetzes gab, muss Jolle beweisen, dass sein Platz in der Familie ist.
 
Das neue Kinderbuch von Katja Frixe behandelt Themen wie Freundschaft und Zusammenhalt, das aber mit ganz viel Humor! Ein Lesespaß für Kinder ab 9, oder auch zum Vorlesen für etwas Jüngere sehr gut geeignet..
 

Gebunden 12,--  EUR *)

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1939 flüchten die jüdischen Schwestern Hannah und Ada nach New York. Während Hannah davon träumt, irgendwann einmal Ärztin sein zu können, ist es Ada daran gelegen, möglichst lange ihre Schwangerschaft geheim zu halten. Doch viel zu früh kommt ihre Tochter zur Welt. Und während die Krankenschwestern das Frühgeborene schon aufgeben wollen, erhält Hannah durch eine glückliche Begegnung die Möglichkeit, das Kind in die Obhut des berühmten Martin Couney, dem Erfinder des Brutkastens, zu geben.

An seiner Seite kämpft sie um das Leben ihrer Nichte, die ihr immer mehr ans Herz wächst, und sie bekommt die Chance, in seiner Klinik zu arbeiten. Stück für Stück kommt sie ihrem Traum vom Medizinstudium näher, wären das nicht die Probleme mit ihrer gegensätzlichen Schwester Ada, für deren Traum, in New York einen vermögenden Mann zu finden, ihre Tochter nur ein Hindernis darstellt.

Der Roman verbindet auf spannende und berührende Art das Schicksal zweier Emigrantinnen mit Medizingeschichte und Details der interessanten Persönlichkeit Martin Couney, dem Pionier der Neonatologie.
 

Taschenbuch 10,99  EUR *)

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Man kann die Legende von Wilhelm Tell -dem Schweizer Nationalhelden, der wohl nie gelebt hat- natürlich erzählen wie in Schillers Drama: Ein einfacher Bauer, der es nicht leicht hat im Leben, beginnt im Alleingang einen bewaffneten Aufstand gegen die Obrigkeit, die Habsburger Herren, nachdem er maßlos gedemütigt wurde.
 
Man kann den Stoff, der wirklich packend und filmtauglich ist, aber auch zu einem superspannenden Thriller verarbeiten, der so atemlos erzählt wird, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte.
 
Genau das ist dem Exil-Schweizer Joachim B. Schmidt gelungen. Schmidt, der seit langer Zeit auf Island lebt und bei uns bekannt wurde mit dem unvergleichlichen "Kalmann", lässt einfach die Beteiligten der rasanten Story die Geschichte erzählen: Die einfachen Bauern, der Priester, die Familie, die Soldaten und Büttel der Habsburger. Alle erzählen aus ihrer Sicht, streng chronologisch, in fast 100 Sequenzen.
 
Und so entsteht ein völlig neuer Tell: Ein Action-Thriller, bei dem einem "das Blut gefriert". Absolut lesenswert!

 

Gebunden, 23,--  EUR *)

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Bei einem Spaziergang im Watt stoßen der Lehrer Lasse und sein 11-jähriger Schüler Villads auf eine Leiche, die im festen Sand steckt. Doch bevor Lasse die Polizei rufen kann, wird er niedergeschlagen und Villads entführt. Während mit Hochdruck nach dem Jungen gesucht wird, muss der erfahrene deutsche Kommissar Rudi Lehmann den Mord aufklären. Besteht etwa eine Verbindung zwischen dem Toten und der Entführung des Kindes? Zusammen mit seiner dänischen Kollegin Lykke verfolgt Lehmann Spuren, die auf eine früherer Mordserie an Kindern in der Nähe hinweist. Allerdings wurde der Täter gefasst und sitzt seitdem im Hochsicherheitsgefängnis.

Spannender Auftakt einer Krimireihe im deutsch-dänischen Grenzgebiet mit sympathischen Ermittlern!
 

Kartoniert 16,--  EUR *)

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Die junge Studentin Madeleine möchte kurz vor ihrem Uni-Abschluss noch einmal Urlaub machen und entschließt sich, in Österreich Zelten zu gehen. Ihr Plan ist es, ganz entspannt von Ort zu Ort zu reisen, aber soweit kommt es erst gar nicht. Schon zu Beginn bleibt sie auf einem Bauernhof in Kärnten hängen, hilft dort Tag für Tag bei der täglichen Arbeit mit, erkundigt die dortige Umgebung und verliebt sich in Land und Leute (und die Tiere).

Zurück in Jena überkommt sie sofort eine Sehnsucht nach diesem Hof, so dass sie immer, wenn sich die Gelegenheit ergibt, zurück nach Kärnten fährt. Bis sie sich nach ihrem Studium endgültig dazu entschließt, auf den Hof zu ziehen.

Und so erzählt Madeleine vom Glück, zwischen Kühen und Hühnern zu leben uns zu arbeiten. Ein schön entschleunigendes Buch, mit viel Humor und Liebe geschrieben.
 

Kartoniert 15,--  EUR *)

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Die beiden unterschiedlichen Freunde Dachs und die Schnecke namens Rakete müssen von heute auf morgen ihr gemütliches Heim im Wald verlassen, weil dort die Bagger anrücken. Es soll dort nämlich ein Freizeitpark mit Naturerlebnisqualität entstehen.
 
Also packen die zwei ihren Krempel zusammen und machen sich auf die Reise nach einem neuen Zuhause. Dabei landen sie bald in der großen Stadt und müssen so manches Abenteuer bestehen, bevor sie einen geeigneten Platz zum Leben finden.
 
Das neue Kinderbuch von Jörg Isermeyer wird so lebendig un witzig erzählt, dass man auch beim Vorlesen eine Menge Spaß hat..
 

Gebunden 15,--  EUR *) - Ab 5 Jahre

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Doktorandin Olive ist Wissenschaftlerin durch und durch und glaubt nicht an die große Liebe. Ihre Freunde allerdings sehen das ganz anders und würden gerne Mr. Right an Olives Seite sehen. Damit diese endlich Ruhe geben, geht Olive einen Deal mit dem verhassten Professor Adam Carlsen ein. Beide würden davon profitieren, wenn sie vorgäben, ein Paar zu sein. Das läuft allerdings nur so lange gut, bis Olive bemerkt, dass so etwas wie unkontrollierbare Gefühle mit im Spiel sind...

Ein moderner Liebesroman, der in der Welt der Wissenschaft spielt.
 

Karoniert 16,90  EUR *)

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Wer -wie zur Zeit wohl fast alle- denkt, wir lebten in Krisenzeiten, die schlimmer nicht sein können, der sollte dieses Buch lesen und feststellen, dass es sehr wohl noch schlimmer sein kann.

Deutschland 1923, also vor fast einhundert Jahren: Franzosen und Belgier haben große Teile des Ruhrgebiets besetzt, weil Deutschland mit seinen Reparationsleistungen nicht hinterherkam bzw. nicht hinterherkommen konnte, da die galoppierende Inflation es unmöglich machte, auskömmlich zu wirtschaften. Das wiederum verstärkte die Inflation. Zu den wirtschaftlichen Wirren kommen politische: Es herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände, große Teile der Gesellschaft radikalisieren sich nach links und nach rechts, Hitler versucht in München zu putschen. Das Geld zerrinnt den Menschen zwischen den Fingern, im Oktober und November werden Gehälter in Waschkörben voller Geld gezahlt, das sofort ausgegeben werden muss, weil es Stunden später nichts mehr wert sein wird.

Christian Bommarius hat Zeitungen, Tagebücher und andere Veröffentlichungen jener Zeit erforscht und daraus eine chronologische Collage gemacht. Er begleitet Menschen wie Hans Fallada oder Joseph Goebbels, Krisengewinnler und -verlierer durch dieses Jahr, das prägend sein sollte für den weiteren Verlauf der deutschen und europäischen Geschichte.

 

Gebunden, 24,--  EUR *)

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Elena ist mit ihrer Familie in eine andere Stadt gezogen und vermisst ihre beste Freundin schrecklich. Da können auch die Alpakas, die zum neuen Haus gehören, nichts dran ändern. Dem ersten Schultag sieht Elena mit gemischten Gefühlen entgegen. Wird sie eine neue Freundin finden? Lilly scheint sehr nett zu sein und auch Felix ist freundlich zu ihr. Aber da ist auch Friedlinde, die sie sofort auf dem Kieker hat. Eine aufregende Wendung nimmt der Schulalltag als die Klasse einen neuen Klassenraum bezieht. Hier scheint es zu spuken! Gibt es eine logische Erklärung für das winkende Plastikskelett namens Liebheinrich und das singende Mäusetrio? Oder sorgt ein verschollenes Buch mit Zaubersprüchen für die Zwischenfälle im Klassenzimmer? Offenbar weiß Felix’ Opa Alois mehr darüber. Das erfahren wir im 2. Teil.

Ein magisches Abenteuer mit Witz, das Kinder ab 8 Jahre begeistern wird! Die Autorin Tina Zang kennen einige vielleicht schon von der Karatehamster-Reihe. Auch sehr lustig! Die Illustrationen sind von Sandra Reckers.

 

Gebunden, 13,--  EUR *)

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Der Bestsellerautor Ewald Arenz, bekannt durch seinen Roman "Alte Sorten", versammelt in diesem Buch Alltagsgeschichten seiner fünfköpfigen Familie.
 
Dabei bekommt jeder sein Fett weg... Mal geht es um Otto, den Jüngsten, der es faustdick hinter den Ohren hat und seine Eltern immer wieder in verzwickte Situationen bringt oder um die Tochter Philly, die das Leid der gesamten Menschheit auf ihren Schultern trägt. Aber auch der spätpubertäre und meinungsstabile Theo sowie seine Frau Juliane, mit der es immer wieder zu nicht erklärbaren Kommunikationsproblemen kommt, stehen im Mittelpunkt von Arenz Kurzgeschichten.
 
Mit feinem Witz und liebevollem Sarkasmus bewahrt der Autor bei allen Schwierigkeiten des Alltags stets den Humor und lässt keinen Zweifel daran, wie schön seine kleine Welt doch ist.
 

Gebunden, 20,--  EUR *)

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Die junge Hedy flieht im Zweiten Weltkrieg von Österreich auf die von Deutschen besetzte Insel Jersey. Mit Hilfe ihres Freundes Anton hält sie sich gerade so über Wasser, ständig quälen sie Hunger und die Angst, die Miete für ihr heruntergekommenes Zimmer nicht aufbringen zu können.
 
Kurz bevor ihr als Jüdin die Deportation nach Deutschland droht, erhält sie die Chance, mit ihren guten Deutsch- und Englischkenntnissen eine Arbeit als Übersetzerin im Lager der Nazis zu bekommen. Niemand dort weiß von ihrer jüdischen Herkunft, auch nicht der sympathische Soldat Kurt, zu dem sich Hedy immer mehr hingezogen fühlt. Hedy weiß um die Gefahr, die eine Beziehung mit sich bringen würde, und doch ist Kurt die einzige Chance, diesen Krieg lebend zu überstehen.
 
Die fesselnde Geschichte um Hedy beruht auf wahren Begebenheiten. Das Debüt der Autorin Jenny Lecoat ist ein gefühlvoller und spannender Roman, der direkt ins Herz geht. 

Gebunden, 22,--  EUR *)

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Steve Cavanagh hat mit “Thirteen” einen super spannenden Gerichtsthriller mit vielen Wendungen geschrieben. Der “Irish Independent” sagt dazu: “Liest sich wie Grisham auf Speed”. Das kann ich nur bestätigen! Und darum geht es:

Der New Yorker Strafverteidiger Eddie Flynn soll Amerikas prominentesten Mordverdächtigen vor Gericht vertreten: Robert Solomon - jung, attraktiv und der Liebling von ganz Hollywood. Er soll seine Frau und ihren Liebhaber brutal ermordet haben. Eddies Klienten zählen normalerweise nicht zu den Reichen und Schönen. Aber wenn er von der Unschuld eines Angeklagten überzeugt ist, tut Eddie alles, um ihn freizubekommen. Und er glaubt dem Schauspieler, dass dieser nichts mit den Morden zu tun hat, obwohl alle Beweise gegen ihn sprechen. Der Fall scheint aussichtslos, bis Eddie erkennt: Der wahre Killer steht nicht vor Gericht, er sitzt in der Jury …

Der Thriller ist schon heftig, der Killer wirklich brutal. Nach der Lektüre musste ich mich erst einmal mit ein paar Folgen “Der Doktor und das liebe Vieh” wieder in meine Welt zurückbringen.

 

Kartoniert, 13,--  EUR *)

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Nach 50 gemeinsamen Ehejahren erlebt Herr Schmidt, was er sich nie hätte vorstellen können - seine Frau Barbara ist ernsthaft krank, und so muss er sich um sie kümmern. Aber nicht nur das, auch der Haushalt bleibt ab jetzt an ihm hängen. Nur wie benutzt man eine Kaffeemaschine, wie den Herd und den Staubsauger? Mit Ende 70 muss Herr Schmidt seine Komfortzone verlassen, was ihm zunächst äußerst schwerfällt. Aber mit der Zeit öffnet er sich, wird aufgeschlossener und mit den ersten Erfolgen verschwindet auch seine Unbeholfenheit und die Ignoranz allem Neuen gegenüber.

Alina Bronsky hat in ihrer typischen lakonischen Art wieder ein literarisches Glanzstück geliefert. Es ist auf der einen Seite absurd komisch, aber im nächsten Moment dann wieder so rührend und voller Mitgefühl, dass man mit Herrn Schmidt gemeinsam durch diese schwere Zeit zu gehen scheint.

 

Gebunden, 20,--  EUR *)

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Ganz plötzlich stirbt die vierfache Mutter Louma bei einem Verkehrsunfall. Für ihre Kinder und ihren Ehemann bricht eine Welt zusammen. Aber auch ihr Exmann ist mit der Situation überfordert, wie soll es mit den zwei Kindern, die er mit Louma hatte, weitergehen? Die beiden Jugendlichen weigern sich, ihre zwei kleinen Halbgeschwister und ihren Stiefvater zu verlassen, schließlich sind sie eine Familie! So entscheiden sich die beiden ungleichen Väter für Plan B und ziehen zusammen. Aber auch das sorgt natürlich für viel Konfliktpotenzial und die Väter benötigen viel Mut, Geduld und Hingabe, um dieses Projekt zu meistern.

Man merkt dem erfahrenen Drehbuchautor Christian Schnalke ziemlich schnell an, dass er sich in der Kunst der gefühlvollen Unterhaltung versteht. Und so ist sein Roman eine moderne und berührende Familiengeschichte mit leisem Humor, die man gut weglesen kann und die ich mir sehr gut als Film vorstellen kann!

 

Gebunden, 22,--  EUR *)

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Als das Familienoberhaupt Tilda Ahrens im Sterben liegt, kommt die weitverzweigte Familie zusammen. Enkelin Hannah, die schon vor Jahren Deutschland den Rücken kehrte, wird von der Großmutter gebeten, die Familie zusammenzuhalten. Kein leichtes Unterfangen, denn durch die völlig unterschiedlichen Lebensentwürfe und Weltanschauungen gerät die gesamte Familie immer wieder in Streit. Allein Hannahs Schwager Felix von Altdorff, Kanzlerkandidat einer nationalistischen Partei, bietet genug Konfliktpotenzial, um die größtenteils liberale Familie zu entzweien.
Dann wird Felix zum Bundeskanzler gewählt und bietet Hannah einen lukrativen Job. Die freigeistige Journalistin muss sich entscheiden zwischen Loyalität zu ihrer Familie und Integrität ihrer persönlichen Werte. "Heimatsterben" der Autorin Sarah Höflich beginnt als Familienroman, nimmt dann schnell Fahrt auf und entwickelt sich zu einem spannenden Politthriller.
Ein faszinierender und zugleich erschreckend realistischer Roman, der zeigt, was in kürzester Zeit mit einer Demokratie passieren kann, wenn sich schleichend nationalistisches Gedankengut verbreitet!

 

Gebunden, 18,--  EUR *)

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Es ist schon seltsam, wie Benjamin Myers es schafft, den Leser dazu zu bringen, dran zu bleiben. Bei mir hat er es geschafft. Und das, obwohl sein neues Buch "Der perfekte Kreis", in dem es viel um Perfektion und Unzulänglichkeiten geht, sich im Wesentlichen darum dreht, dass zwei etwas randständige Männer im Sommer des Jahres 1989 heimlich bei Nacht im Süden Englands Kornkreise fabrizieren. Jedes Wochenende, immer ein neues, aufwändigeres Design, immer woanders, manchmal werden sie gestört, manchmal nicht. Mehr passiert nicht.

Und doch ist da so viel mehr: Es geht um zwei Männer, die irgendwann eine verschworene Gemeinschaft bildeten, die man vielleicht auch Freundschaft nennen könnte, doch "Freundschaft" ginge zu weit, da einer der beiden nicht einmal den genauen Namen des anderen kennt. Der eine, Redbone, ist ein der Esoterik zugewandter Alt-Punk, der in seinem VW-Bus lebt und von seinen großen Zeiten zehrt, der andere, Calvert, ein traumatisierter Falkland-Kriegsversehrter. Beide haben nicht alle Tassen im Schrank und haben sich wohl gerade deswegen gefunden. Sie beide sind versessen darauf, den perfekten Kornkreis zu erschaffen, nicht für Ruhm oder Geld, sondern nur, weil sie es können. Anonym. Gemeinsam.

Wer Benjamin Myers Sprache mag, wird dieses Buch lieben. Allen sei ans Herz gelegt, die ersten 10-15 Seiten durchzuhalten, denn die sind - wie übrigens auch schon bei seinem ersten Buch "Offene See", etwas sperrig. Aber dann wird's flüssig, und Myers nimmt uns mit in den Süden Englands, in die Schönheit der Landschaft und die Gedankenwelt zweier von der Perfektion ihrer Kunst Getriebener.

 

Gebunden, 22,--  EUR *)

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Lilach und ihr Mann Michael sind vor Jahren aus Israel ins Silicon Valley gezogen, um dort ein sicheres Leben mit Sohn Adam führen können. Diese Gewissheit wird jedoch jäh zerstört, als in ihrem Wohnort ein Attentat auf die jüdische Gemeinde verübt wird und auf einer Party ein Mitschüler ihres 16-jährigen Sohnes Adam stirbt. Lilachs Leben gerät weiter ins Wanken, denn sie erfährt, dass dieser tote Mitschüler Adam heftig gemobbt hat. Sie muss sich die Frage stellen, wie gut sie ihren Sohn eigentlich (noch) kennt, denn er spricht nicht darüber. Langsam schleicht sich ein Gefühl der Unsicherheit, des Unbehagens ein. Hat ihr Sohn etwas mit dem Tod des Mitschülers zu tun? Alles scheint gut zu werden, als Uri, ein ehemaliger Kampfgenosse von Michael, sich um Adam kümmert und dieser Vertrauen zu ihm fasst. Aber irgendwo lauert der Wolf …

Wie hier das perfekte Leben der Familie Schuster auf leisen Pfoten aus den Fugen gerät, erzählt Ayelet Gundar-Goshen einfach großartig! Ein spannender, literarischer Roman über die leisen Ängste und die Frage, wie gut wir wirklich einen Menschen kennen können.

 

Gebunden, 25,--  EUR *)

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Der Buchtipp kommt heute von unser Testleserin Bente, die nach überstandenen Abi endlich wieder mehr Zeit zum Lesen hat.

“Ally lebt in dem kleinen Ort Valley Falls, zusammen mit ihrem Vater. In Valley Falls hat sie viele Freunde, viel Spaß und bewirbt sich gerade an einem College. Doch dann stehen plötzlich das FBI und die Polizei vor der Tür und es stellt sich heraus, dass sie von ihrem eigenen Vater entführt wurde. Für Ally ist das unvorstellbar und sie möchte es erst gar nicht wirklich wahrhaben. Schnell lernt Ally einen anderen Teil der Familie kennen, fühlt sich dort allerdings nicht wirklich wohl. Doch sie bekommt viel Unterstützung von ihren Freunden aus Valley Falls.

“Past Perfect Life” hat mich sehr überrascht! Am Anfang hätte ich nie gedacht, dass das Buch so spannend wird. Das Ally entführt wurde, erfährt sie schon relativ am Anfang des Buches, doch ich fand es trotzdem interessant wie sich ihr Leben weiter entwickelt, wie sie mit den vielen Lügen zurecht kommt und wie ihre Freunde sie immer weiter unterstützen.”

 

Kartoniert, 15,--  EUR *)

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Die Autorin Ute Mank beschreibt in ihrem Buch "Wildtriebe" die Lebensentwürfe und den damit verbundenen Generationenkonflikt dreier Frauen, die auf einem hessischen Bauernhof leben. Beginnend in den 1970er Jahren erzählt sie von Lisbeth, die schon auf dem Hof großgeworden ist und ihr festgefahrenes Leben nie hintergefragt hat. Dann kommt Schwiegertochter Marlies mit ins Haus und macht schnell deutlich, dass sie noch mehr Wünsche für ihr Leben hat, als nur Bäuerin und Hausfrau zu sein. Schon vor ihrer Hochzeit hat sie in den Stadt in einem Kaufhaus gearbeitet und besteht darauf, dies bald nach der Geburt von Tochter Joanna wieder zu tun. Natürlich ist Lisbeth dagegen, so etwas hat es schhließlich früher nicht gegeben. Und als Marlies auch noch (völlig unüblich für Frauen) den Jagdschein macht, droht das Verhältnis der beiden Frauen zu eskalieren. Kann es Joanna gelingen, die beiden zu versöhnen? Als junge Frau einer emanzipierten Generation hat sie wiederum einen ganz anderen, freieren Blickwinkel auf die Lebensansichten. Und doch hat auch sie ganz klare Vorstellungen von ihrer Zukunft und den Mut, Veränderungen zuzulassen.
 
Ein großartiger, kraftvoller Roman über das Leben dreier Frauen zwischen Pflichterfüllung und Selbstverwirklichung!

 

Gebunden, 22,--  EUR *)

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Endlich wieder eine Neuentdeckung für alle Freunde des gepflegten Durchgeknallten: So wie Douglas Adams, Terry Pratchett oder Ben Aaronovitch gelingt es C.K. McDonnell, eine fantastische Geschichte mit vielen Wendungen und äußerst skurrilem Personal rasant zu erzählen.

Hannah Willis hat eine turbulente Zeit hinter sich: Sie hat sich von ihrem fremdgehenden Mann getrennt und aus Versehen (sagt sie) dessen Haus angezündet. Sie wohnt vorübergehend bei einer Freundin und ist dringend auf einen neuen Job angewiesen. Daher bewirbt sie sich unter anderem bei der "Stranger Times", einer Zeitung, die ausschließlich über Unerklärliches und Unerklärtes wie UFOs, Geisterscheinungen und ähnliches berichtet. Sie bekommt den Job, und schon geht es los: Es geschehen Morde, bei denen es scheinbar nicht mit rechten Dingen zugegangen sein soll, die Polizei jedoch wichtige Informationen unter Verschluss hält. Als die Redaktion der "Stranger Times" direkt betroffen wird und sich die Situation für alle Beteiligten zuspitzt, muss gehandelt werden, und zwar sofort. Vincent Banecroft, ein echtes Ekelpaket und Chefredakteur der Zeitung, treibt seine Leute zu Höchstleistungen an.

Mit viel Erzählfreude und Humor geschrieben, Urban Fantasy vom Feinsten!

 

Gebunden, 20,--  EUR *)

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Rückblickend erzählt Edith Mather vom Sommer 1933, als sie 14-jährig eine Zeit erlebt, die ihr ganzes weiteres Leben prägen wird.

Ihre konservativen Eltern sind Farmer und müssen wie jedes Jahr um ihre Ernte bangen. Die Zeiten nach Krieg und Weltwirtschaftskrise sind hart, und der Sommer entscheidet, ob die Familie gut durch den Winter kommen wird. Edith merkt, dass in diesem Sommer vieles anders ist, sie wird erwachsen und sieht vieles mit anderen Augen. Als die weltgewandte und glamouröse Journalistin Constance FitzAllen aus London anreist, ist es um Edith geschehen. Sie bewundert die charmante Großstädterin und hofft, in ihr eine Mentorin zu finden. Doch Constance spielt nicht mit echten Karten, sie gibt vor, das Landleben in ihrer Zeitung dokumentieren zu wollen, aber ihre politischen Ansichten sind so radikal, dass sie eine ganze Gesellschaft zu spalten droht.

"Vom Ende eines Sommer" beschreibt in einer wundervollen Sprache das bäuerliche Leben in einer schwierigen Zeit und das Erwachsenwerden eines Mädchens aus einer konservativen Familie, das mehr im Leben erwartet als das harte Leben auf dem Land.

 

Gebunden, 22,--  EUR *)

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Endlich 3 Wochen Urlaub für die Psychologin Rahel und ihren Ehemann Peter, einen Literaturprofessor aus Leipzig. Schon seit Wochen planen sie einen Wanderurlaub im Allgäu und freuen sich auf die Abwechslung. Doch kurz vor dem Start zerstört ein Brand die gebuchte Ferienwohnung und der Urlaub droht ins Wasser zu fallen. Da passt es eigentlich ganz gut, dass eine alte Freundin von Rahels Mutter anruft und sie bittet, wegen eines Notfalls für 3 Wochen ihren Hof in der Uckermark zu hüten. Kurz entschlossen beschließen Rahel und Peter, ihren Urlaub in der Einöde zu verbringen. Zwischen verwildertem Garten, Wiesen und Tieren fragt sich Rahel, was nach 30 Jahren Ehe, zwei großgezogenen Kindern und einigen Lebenskrisen von ihrer Liebe übriggeblieben ist und ob es sich lohnt, für diese Ehe zu kämpfen.

Wieder ist Daniela Krien ein großartiges Portrait einer starken Frau gelungen. Sehr authentisch und berührend erzählt sie von den wichtigen Fragen, die sich Frauen in ihrer Lebensmitte stellen, und von den Träumen und Wünschen, die sie noch haben.

 

Gebunden, 22,--  EUR *)

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