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Drachenboote werden des Nachts auf Bornholm an Land gezogen. Der Kommandant des Aufklärungsbatallions wird überfallen, die Bürgermeisterin gekidnappt. Handys funktionieren nicht mehr und im Radio wird nur noch Dudelsackmusik gespielt.

Kommissar Papuga und sein Kollege Rasmussen sehen sich einer strategisch vorgehenden Übermacht gegenüber. Eine Gruppe fanatischer Hobby-Wikinger und Mittelalter-Enthusiasten reißt auf der Ferieninsel die Herrschaft an sich. Wikingerkönig Knud, sein Hauptmann Blut-Eigil und eine gemischte Kampftruppe von Kommunen-Bewohnern und Kriegerinnen haben genug von Gülle, Gammelfleisch und Glyphosat. Sie verfolgen die Vision eines Lebens im Einklang mit der Natur und wollen sich weder der herrschenden politischen Klasse noch der industriellen Landwirtschaft unterstellen. Schluß mit der Knechtschaft! Ihr Gott Odin steht ihnen mit einem heftigen Sommersturm zur Seite. Papuga ermittelt undercover und muss dabei feststellen, dass auch ihm als treuem Staatsdiener und Polizisten diese Vorstellung vom ursprünglichen Leben zunehmend gefällt.

Eine sehr ausgefallene schräge Geschichte! Rasant erzählt mit einem herrlich derben Humor, ich habe es in einem Rutsch gelesen. Die Geschichte ist eindeutig linkspolitisch mit der klaren Botschaft, dass die industrielle Landwirtschaft unsere Umwelt zerstört und der Mensch durch eine ursprünglichere Lebensweise „lebendiger“ wird. Natürlich kann man darüber wunderbar streiten!