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Gerade in den Fünfziger und Sechziger Jahren wurde ein gesellschaftlicher Wert propagiert, der als unverrückbar und als Hort der Sicherheit galt: Die Familie - also das stereotype Bild vom Vater, der für sie sorgt, von der Mutter, die stete Hüterin und den Kindern, brav und gelehrig.

Nur - Was bedeutete Familie in jener Zeit nach dem Krieg, der Zerstörung und massenhaften Vertreibung? Gab es sie wirklich, wie sie zu aus damaliger Sicht zu sein hatte? Die Väter kamen in eine zerstörte Heimat zurück, in der die Frauen und auch die Kinder notgedrungen das Kommando übernommen hatten. Sie waren einst als Helden ausgezogen, hatten Fürchterliches erlebt und auch getan und wollten und sollten jetzt wieder das Sagen haben. Konnte das gutgehen?

Nein, meint Florain Huber in diesem Buch. Durch das lange Schweigen über die Geschehnisse im Dritten Reich und die Zeit danach wurden Konflikte verdrängt und Familien zerbrochen - Brüche, die sich bis heute hinziehen. Anhand von ausgewählten Schicksalen werden die typischen Situationen dieser Zeit und deren Auswirkungen geschildert. Ein beeindruckendes Buch!